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Dr. phil. Bernd Dimmek, Jahrgang 1951, studierte Soziologie an der Universität Bielefeld. Nach dem Abschluss als Diplom-Soziologe 1977 war er zunächst als Wissenschaftlicher Mitarbeiter und Projektleiter im „Modellverbund Psychiatrie“ des damaligen Bundesministeriums für Jugend, Familie und Gesundheit an der Rheinischen Landesklinik Mönchengladbach beschäftigt. 1985 folgte ein Wechsel an das Westfälische Zentrum für Forensische Psychiatrie Lippstadt (WZFP), wo er unter anderem eines der ersten Modelle zur ambulanten Nachsorge für forensische Patienten leitete (1989) und zusammen mit der damaligen Ärztlichen Direktorin, Dr. Vera Schumann, die Schriftenreihe „Werkstattschriften zur Forensischen Psychiatrie“ gründete. Aus dieser Schriftenreihe wurde 1994 die heutige Zeitschrift „Forensische Psychiatrie und Psychiatrie – Werkstattschriften“. 2003 übernahm er die Leitung der „Abteilung für Grundsatz- Planungs- und Sicherungsaufgaben“ des WZFP. Weitere Wechsel folgten 2006 in die neu eröffnete LWL-Klinik für Forensische Psychiatrie Dortmund und 2011 wiederum in eine neue Klinik, die LWL-Maßregelvollzugsklinik Herne, wo er bis zur Berentung im August 2017 für den Bereich Qualitätsmanagement im ärztlich-therapeutischen Dienst zuständig ist. Dimmek hat verschiedene Forschungsprojekte des Landschaftsverbandes Westfalen Lippe geleitet und ist Autor und Herausgeber mehrer Bücher zu Fragen der (forensisch-)psychiatrischen Versorgung, u.a. DIMMEK (Hrsg.): „Vom ungeliebten Kind zum psychisch kranken Rechtsbrecher “, Lengerich, Pabst 1997;  DIMMEK et al.: „Bewährungsverlauf und Wiedereingliederung suchtkranker Rechtsbrecher, Lengerich, Pabst 2010; DIMMEK: „Legalbwährung forensisch-psychiatrischer Patienten“, Lengerich, Pabst 2012. Im Jahr 2012 erfolgte die Promotion zum Dr. phil. an der Fakultät für Humanwissenschaften der Universität Kassel.